Über den Autor

Georg Boeßner begann seine musikalische Reise 1979 mit klassischem Klavierunterricht. Von 1984 bis 1987 vertiefte er sein Können im Jazzklavier unter der Anleitung von Lehrern wie Peter Ortmann. Während seiner Zeit im Maria-Hilf-Internat in Bad Mergentheim (1987-1990) sammelte er erste Bühnenerfahrungen, beispielsweise als Klavierbegleiter der Clownfrau „Eliszi“, mit der er 1991 auf Deutschlandtournee ging.

Von 1988 bis 1991 war Boeßner Mitglied der Freerock-Band Projekt X, die regelmäßig im Club W71 auftrat. Parallel dazu absolvierte er eine Ausbildung zum Musikalienhändler (1990-1992) und erhielt Unterricht in Klavier- und Harmonielehre bei Edgar Mann. Zwischen 1992 und 1994 studierte er an der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen, wo er Unterricht von Richard Wiedamann, Chris Beier und Hans Koller erhielt und im Landesjugendjazzorchester Bayern unter der Leitung von Harald Rüschenbaum spielte.

Ab 1994 studierte Boeßner Jazz- und Popularmusik an der Hochschule für Musik Mainz bei renommierten Musikern wie Achim Kaufmann, Joachim Ullrich und Wolfram Knauer. Sein Diplom schloss er im Jahr 2000 ab. Während seines Studiums spielte er unter anderem mit Benny Bailey und Herb Geller und gründete eigene Bands mit Musikern wie Axel Schlosser und Sebastian Merk.

Von 1997 bis 2001 war Georg Boeßner im Jazzinstitut Darmstadt tätig. Nach seinem Studium arbeitete er von 2001 bis 2002 bei Hazelwood Music Produktion und von 2003 bis 2004 bei Schott Music. Im Jahr 2004 spielte er einige Monate in der Loungeband 4 to the bar, wo er den Produzenten Michael Laven kennenlernte. Seitdem arbeiten beide im Elektronika-Projekt Boeßner & Laven zusammen.

Seit 2005 schreibt Boeßner Arrangements und Kompositionen für Musikverlage wie Schott Music und Nordend Music. 2012 veröffentlichte er die Klavierschule „Modern Piano Method“, die erstmals das Klavierspiel nach Leadsheets gleichrangig neben dem traditionellen Klaviersystem vermittelt.

Auf seinem 2010 erschienenen Album „Mosaic Music Pictures“ präsentiert sich Boeßner in wechselnden Besetzungen als Komponist und Arrangeur. 2012 folgte das Album „Georg Boeßner Trio meets Wayne Escoffery“, aufgenommen mit dem New Yorker Saxofonisten Wayne Escoffery.

Zwischen 2012 und 2015 leitete Boeßner die kommunale Musikschule in Bad Homburg v.d.H. Seit 2013 unterrichtet er an der Musikhochschule Mainz und seit 2020 am Dr. Hochs Konservatorium in Frankfurt sowie an der Frankfurter Musikwerkstatt.

2019 begann die Zusammenarbeit mit der Formation Ragawerk um Max Clouth. Clouth spielt auch in Boeßners Band Georg Boeßner Vier, deren Album „The ClimaX Changes“ 2021 bei Bellaphon erschien. Im Laufe seiner Karriere arbeitete und spielte Boeßner mit zahlreichen renommierten Musikern, darunter Henrik Walsdorff, Jörg Fischer, Russ Spiegel, Gianluca Petrella, Martin Lejeune, Steffen Weber, Jay Oliver, Ed Partyka, Liza da Costa, Daniel Stelter, Martin Standke, Bill Ramsey und Ralf Cetto.

www.georgboessner.de